In diesem Beitrag stellen wir die Ergebnisse eines einwöchigen Workshops mit dem Ziel der Überprüfung
des Nutzens alternativer Arbeitsprozesse zur Erforschung künstlerisch-wissenschaftlicher Synergiepotentiale
im tänzerischen Umfeld vor. Der Workshop fand zwischen Teilnehmern aus dem kreativtänzerischen
Umfeld und Teilnehmern aus dem wissenschaftlich-technischen Umfeld statt. Während des
Workshops kamen Technologien wie Motion-Capturing, Virtual Reality, Biosensorik und Muskelstimulation
zum Einsatz, und es entstanden insgesamt sechs verschiedene Konzepte für und teilweise Umsetzungen
von Installationen, Performances und Collagen. Die Arbeit in der hier beschriebenen Workshop-Form
zeigt hohes Synergie-Potential insbesondere bei der Entwicklung neuartiger Ideen auf. Die entstandene
Zusammenarbeit verlief auch über den Zeitraum der Unternehmung hinaus. Wir sehen die Auseinandersetzung
mit der Verbindung von performativer Tanzkunst und moderner Technologie als äußerst bereichernd
an, und planen die Wiederholung eines solchen Workshops

https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/16882